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Die Jubiläen der ältesten und renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Berlins sind Anlass für ein gemeinsames Wissenschaftsjahr: 350 Jahre Staatsbibiliothek zu Berlin, 300 Jahre Charité, 300 Jahre Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 200 Jahre Humboldt-Universität zu Berlin, 200 Jahre Berliner Naturkundemuseum und 100 Jahre Max-Planck-Gesellschaft.
Die Wissenszeit würdigt das Wissenschaftsjahr mit Filmen über Wissenschaftler oder Institutionen, die einen Bezug zu Berlin haben.
Da ist z. B. Otto Hahn, der an der Berliner Universität forschte und 1907 habilitierte. Von 1928 bis 1946 war er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institus für Chemie in Berlin. Die Königlich Schwedische Akademie zeichnete Otto Hahn 1944 für seine Forschung zur Kernspaltung mit dem Nobelpreis für Chemie aus.
Ein weiterer Wissenschaftler, der eng mit der Stadt verbunden ist, ist Albert Einstein, der 1921 den Nobelpreis für Physik erhielt. Von 1914 bis 1932 lebte Albert Einstein in Berlin und schloss hier seine Arbeiten zur Realitätstheorie ab und veröffentlichte sie anschließend.
Auch Max Planck forschte und lehrte in Berlin. Der Begründer der Quantenphysik erhielt 1918 den Nobelpreis für Physik.
Heinrich Hertz studierte 1878 an der Universität in Berlin und promovierte dort mit einer Arbeit über die Rotation von Metallkugeln in einem Magnetfeld. Anschließend arbeitete er als Assistent bei Hermann von Helmholtz in Berlin.
Den 200. Geburtstag des Berliner Naturkundemuseums würdigt die WissensZeit mit einem Film über zwei Forscher aus dem Berliner Museum, die sich als "Darwins Erben" auf seine Spuren begeben. Zuvor stellt die WissensZeit "Darwins Reise zur Evolution" in einem kurzen Film vor.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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