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Das Grimme-Institut hat den Dokumentarfilm „Kinshasa Symphony“, eine Koproduktion des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und des Westdeutschen Rundfunk (WDR), nachträglich für den Grimme-Preis nominiert. Damit können sich insgesamt sechs rbb-Koproduktionen in diesem Jahr Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.
Im Wettbewerb „Information & Kultur“ ist der rbb jetzt vierfach vertreten: Neben „Kinshasa Symphony“, dem Film von Claus Wischmann und Martin Baer über ein klassisches Symphonieorchester im Kongo, sind Rosa von Praunheims Dokumentation über männliche Prostituierte in Berlin „Die Jungs vom Bahnhof Zoo“ (rbb/NDR), die ARTE/rbb-Koproduktion „Girls in Popsongs“ und die zweiteilige Dokumentation „Hitlers Polizei“ (ARD/rbb/WDR) vorgeschlagen.
Zu den Anwärtern in der Kategorie „Fiktion“ gehören „Es ist nicht vorbei“ (ARD/SWR/rbb), ein Film über das Trauma ehemals inhaftierter Frauen im Gefängnis Hoheneck, und der österreichische „Tatort: Ausgelöscht“ (ARD/rbb/ORF).
Die Preisentscheidungen werden am 13. März bekannt gegeben. Die Verleihung des 48. Grimme-Preises findet am 23. März in Marl statt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/unternehmen/unternehmen/teaser_2012/rbb_fuenfmal_fuer.html