Sie sind hier:
rbbonline | Archiv

Mit einem Alter von 900 Jahren gehört die Krügersdorfer „Dicke Eiche" zu den ältesten Eichen in Brandenburg. Solche stattlichen Riesen werden immer seltener in der Region. Um sie zu schützen, werden sie als „Naturdenkmale" registriert. Ein Begriff, der auf Alexander von Humboldt zurück geht. Diese Kleinode sind nicht leicht zu finden und werden von den Forstleuten besonders gehegt.
So auch die Malerkiefer bei Storkow. Es ist anzunehmen, dass die prächtige 200-jährige Kiefer als junger Baum einzeln stand und durch Wetterunbilden ihre eigenwillige Form erhielt. Die Silke Buche steht in der Schorfheide, ein 30 Meter hoher Baum mit einem Umfang von sechs Metern. Ein Förster soll ihn einst seiner Frau Silke zum Geburtstag geschenkt haben. Daher der Name. Besonders im Spätherbst kann der Wanderer die eigenwilligen Formen bewundern.
Beitrag von Matthias Dautz
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/theodor/archiv/theodor_vom_20_11/baeume_als_naturdenkmale.html