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Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bei der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen Mercedes und dem Flughafen BER (dpa-Archivbild)

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Platzeck hält Länderfusion für überflüssig

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hält eine Fusion seines Bundeslandes mit Berlin aus finanziellen Gründen für unnötig. Brandenburg habe bereits drei Haushalte ohne neue Schulden erreicht, sagte Platzeck am Montag im rbb. Darüber hinaus gehöre Brandenburg zu den vier Bundesländern, die bei der Haushaltskonsolidierung am weitesten vorangekommen seien.

Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) hatte am Wochenende gesagt, dass er eine Fusion von Berlin und Brandenburg aus finanziellen Grünen für wahrscheinlich halte. Zur Begründung hatte er auf die Schuldenbremse sowie auf den auslaufenden Solidarpakt verwiesen.

Platzeck wies die von Nußbaum genannten Gründe jedoch als unzutreffend zurück. In Brandenburg stiegen die Schulden nicht mehr. Zudem seien die Zielsetzungen der früher einmal geplanten Fusion in anderen Bereichen wie Justiz, Verkehr und dem öffentlichen Dienst inzwischen auch ohne gemeinsames Bundesland erfüllt.

Stand vom 06.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 06.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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rbb online vom 05.02.2012

Der Berliner Finanzsenator Ulrich Nußbaum, parteilos (Bild: dpa)

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