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Brandenburger können erneut Eingaben gegen Polens Kernkraftpläne einreichen. Das teilte das Potsdamer Umweltministerium am Montag mit.
Grund sei eine Änderung am Entwurf des polnischen Atomenergieprogramms, wonach neben Choczewo und Zarnowiec auch Gaski in Westpommern als möglicher Standort untersucht wird.
Die Unterlagen sind im Zuge einer ergänzenden grenzüberschreitenden Umweltprüfung ab sofort in grenznahen Behörden Brandenburgs sowie im Internet einsehbar, wie es weiter hieß.
Eingaben können bis 27. Februar 2012 an das polnische Wirtschaftsministerium gesandt werden.
Polen plant den Bau von zwei Atommeilern. Der erste soll nach bisherigen Plänen bis 2020 nahe der Ostsee entstehen.
Atomkraftgegner haben Anfang Januar bereits 50.000 Unterschriften gegen die Pläne an die polnische Botschaft in Berlin übergeben.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_02/neue_eingaben_gegen.html