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Nach heftiger Kritik sind die Ein-Euro-Jobber als Wachschutz an einem Neuköllner Gymnasium nach einem Tag wieder abgezogen worden. Die Langzeitarbeitslosen dürften keine Aufgaben von privaten Wachschutz-Firmen übernehmen, da dies den Wettbewerb beeinflusse, sagte der Geschäftsführer des Neuköllner Jobcenters, Klaus-Peter Hansen, am Dienstag.
Bezirksstadträtin Franziska Giffey (SPD) hatte die "Schul-Streifen" eingeführt, nachdem Drogenabhängige in einer Schultoilette entdeckt worden waren. Noch am Dienstagmorgen verteidigte sie den Versuch. Arbeitslose einzusetzen, sei besser, als gar keinen Wachschutz vor Problemschulen zu haben, sagte Giffey im rbb.
Ein-Euro-Jobber könnten professionelle Wachschützer zwar nicht ersetzen. Ihre Aufgabe sei es, vor Schulen und im Umfeld Streife zu gehen. Sie sollten dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche vor Übergriffen und Belästigungen geschützt werden, indem sie im Ernstfall die Polizei rufen.
Bis Ende 2011 hatte ein privater Wachschutz 16 Neuköllner Problemschulen betreut - dieser wurde aus Kostengründen gestrichen. Neue Wachschützer könnten nur eingestellt werden, wenn der Bezirk mehr Geld bekomme, kündigte Giffey an.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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