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In Brandenburg sollen in Zukunft Schüler mit Behinderungen in normalen Schulen unterrichtet werden. Das ist ein Ergebnis des ersten Runden Tisches zur sogenannten Inklusion. An der Debatte beteiligen sich unter anderen Vertreter von Betroffenen- und Lehrerverbänden, Schulen, Kirchen und die Bildungsexperten.
Zunächst soll für Grundschüler, die eine Förderung in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung und Sprache benötigen, das Unterrichtsangebot ausgebaut werden. Später werde der Förderbedarf bei motorischen Defiziten und Autismus, beim Sehen und Hören sowie bei der geistigen Entwicklung berücksichtigt, hieß es. Noch im laufenden Schuljahr würden Schulberater für die sogenannte Inklusion fortgebildet, zum Wintersemester 2013/14 dann pädagogische Inhalte in die Lehramtsausbildung integriert.
Anfang Dezember kommen die Mitglieder des Runden Tisches erneut zusammen. Bildungsministerin Martina Münch (SPD) will die derzeit 56 Förderschulen schließen oder in reguläre Schulen umwandeln. Damit soll eine UN-Konvention umgesetzt werden, die die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderungem an allen gesellschaftlichen Aktivitäten fordert.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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