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Die Berliner Linke hält das Volksbegehren für eine bessere Hortbetreuung für gerechtfertigt.
Der bildungspolitische Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion, Steffen Zillich, sagte am Dienstag im rbb-Inforadio, es gebe bei der Ganztagsbetreuung an Grundschulen deutlichen Verbesserungsbedarf.
Angesichts der Haushaltsnotlage Berlins stelle sich aber die Frage der Finanzierbarkeit. Das Land könne nur einen Schritt nach dem anderen machen. Er sei aber optimistisch, dass im kommenden Haushalt das Problem der Betreuung von Fünft- und Sechstklässlern angegangen werde.
20.000 Unterschriften in sechs Monaten
In Berlin werden seit Montag Unterschriften für ein neues Volksbegehren zum Ausbau der Hortplätze gesammelt. Fünft- und Sechstklässler haben bislang keinen Rechtsanspruch auf einen Hortplatz. Das wollen die Initiatoren - Mitglieder des Landeselternausschusses Schule und Kita - ändern.
Gerade für berufstätige Eltern sei der plötzliche Wegfall der Nachmittagsbetreuung nach der vierten Klasse ein Problem, hieß es zur Begründung.
Durch das Volksbegehren soll auch der Personalschlüssel bei den Horterziehern verbessert werden. Die Initiatoren haben nun sechs Monate Zeit, um in der ersten Stufe 20.000 Unterschriften zu sammeln.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_06/Linke__Hort-Volksbegehren_gerechtfertigt.html