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Geschäftsschild der Treberhilfe Berlin; Quelle: dpa

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Diakonie schließt Berliner Treberhilfe aus

Die Berliner Treberhilfe ist aus dem Diakonischen Werk ausgeschlossen worden. Das teilte der gemeinnützige Sozialverein der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz am Donnerstag mit.

In der Begründung heißt es, dass Mitglieder des Diakonischen Werkes dem Gemeinwohl verpflichtet seien und Gewinne zur Erfüllung dieses Auftrages einsetzen werden müssten.

Die Strukturen der Treberhilfe würden dafür keine Gewähr bieten. Außerdem habe das Ansehen der Diakonie durch das Auftreten der Treberhilfe Schaden genommen.

Treberhilfe versuchte Ausschluss juristisch zu verhindern

Noch am Mittag war die Treberhilfe mit ihren Bemühungen gescheitert, den möglichen Ausschluss schon im Vorfeld juristisch zu unterbinden. Das Berliner Landgericht hob eine einstweilige Verfügung auf, die es der Diakonie untersagte, bei ihrer Mitgliederversammlung über einen Ausschluss abzustimmen.

Die Treberhilfe müsse abwarten, was die Versammlung beschließe und könne gegebenfalls dann dagegen vorgehen, urteilten die Richter.

Gegen die von der Treberhilfe erwirkte einstweilige Verfügung hatte die Diakonie Widerspruch eingelegt, der jetzt positiv beschieden wurde.

Die Treberhilfe war durch ihren Geschäftsführers Harald Ehlert in die Schlagzeilen geraten. Unter anderem fuhr Ehlert einen Maserati als Dienstwagen und wohnte in einer Villa.

Er war im März nach einer Strafanzeige wegen Untreue zurückgetreten, hält aber immer noch die Hälfte der Anteile an der Treberhilfe.

Stand vom 17.06.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 17.06.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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