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S-Bahn-Werkstatt (dpa-Archivbild)

Nahverker

Senat behält 50 Mio. Euro von S-Bahn ein

Der Berliner Senat hat der S-Bahn wegen ihrer Versäumnisse nach Angaben von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bisher mehr als 50 Millionen Euro vorenthalten.

Nach dem Verkehrsvertrag würde dieses Geld dem Unternehmen zustehen, wenn es die vereinbarten Leistung erbringt. Die S-Bahn müsse zur Kenntnis nehmen, dass es eine Vertragserfüllung nicht gegeben habe, sagte Junge-Reyer am Donnerstag.

Der Vertrag werde nachverhandelt. Die Senatorin forderte, dass der Bund mehr Einfluss auf die Bahn-AG ausübt, Gewinne zu reinvestieren. Außerdem will der Senat u.a. erreichen, dass höhere Strafzahlungen in den Vertrag mit aufgenommen werden.

Die S-Bahn hatte wegen gravierender Wartungsmängel monatelang erheblich weniger Züge fahren lassen als vereinbart. Noch immer erbringt sie nur 74 Prozent der zugesagten Leistung.

Stand vom 27.05.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 27.05.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Mann steht auf Bahnsteig (Quelle: dpa)

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