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Der Berliner Senat hat der S-Bahn wegen ihrer Versäumnisse nach Angaben von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bisher mehr als 50 Millionen Euro vorenthalten.
Nach dem Verkehrsvertrag würde dieses Geld dem Unternehmen zustehen, wenn es die vereinbarten Leistung erbringt. Die S-Bahn müsse zur Kenntnis nehmen, dass es eine Vertragserfüllung nicht gegeben habe, sagte Junge-Reyer am Donnerstag.
Der Vertrag werde nachverhandelt. Die Senatorin forderte, dass der Bund mehr Einfluss auf die Bahn-AG ausübt, Gewinne zu reinvestieren. Außerdem will der Senat u.a. erreichen, dass höhere Strafzahlungen in den Vertrag mit aufgenommen werden.
Die S-Bahn hatte wegen gravierender Wartungsmängel monatelang erheblich weniger Züge fahren lassen als vereinbart. Noch immer erbringt sie nur 74 Prozent der zugesagten Leistung.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_05/senat_behaelt_50_mio.html