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Berliner Mauer (dpa-Archivbild)

Vereinigung der Opfer des Stalinismus

DDR-Opferverband feiert Jubiläum

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat am Samstag in Berlin den 60. Jahrestag ihres Bestehens gefeiert.

An dem Festakt nahmen auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse und der Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Uwe Lehmann-Brauns, teil.

VOS-Bundeschef Rink forderte in seiner Rede mehr Anstrengungen der Politik bei der politischen Bildung Jugendlicher. Zugleich verlangte er die Aufhebung von Bedürftigkeitsprüfungen für die 2007 eingeführte Opferrente.

In der Festrede betonte die Brandenburger FDP-Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg, dass Stasi-Spitzel in Regierungsämtern nichts zu suchen hätten. Sie sicherte der VOS politische Unterstützung in den Bemühungen zu, Verbesserungen bei der Opferrente durchzusehen. "Die FDP steht in der Pflicht, ihre früheren Versprechen einzulösen", sagte die Juristin.

Die Vereinigung wurde 1950 in Westberlin gegründet und hat 6.000 Mitglieder.

Stand vom 10.04.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.04.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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