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Von der Kürzung wären Chemie, Biologie und Physik betroffen.
Die geplante Kürzung des naturwissenschaflichen Unterrichts an den künftigen Sekundarschulen um zwei Stunden hat deutliche Kritik hervorgerufen.
In einem offenen Brief an Zöllner haben sich die Fachlehrer über die Herabsetzung der Naturwissenschaften beschwert. Biologie, Chemie und Physik würden damit dem Sport gleichgestellt, heißt es darin. Schüler, die nach der 10. Klasse die Schule verlassen, würden viel Stoff verpassen.
Der Landeselternausschuss erklärte, gerade in den Naturwissenschaften würde Nachwuchs benötigt.
Die Pläne von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sehen vor, dass die Sekundarschüler zwei Stunden weniger Biologie-, Chemie- und Physik-Unterricht auf dem Stundenplan haben sollen als Gymnasiasten.
Durch drei frei verfügbare, so genannte Profilstunden pro Klasse können die Schulen aber weitere Naturwissenschaftsstunden anbieten, teilte die Bildungsverwaltung am Freitag mit. Mit den Profilstunden könnten sich die Sekundarschulen so beispielsweise ein naturwissenschaftliches oder auch ein musisches Profil geben.
Presseberichten zufolge will Zöllner mit der Stundenreduzierung den Mehrbedarf an Lehrern durch die Schulreform ausgleichen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_10/kritik_an_stundenkuerzungen.html