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Das Deutsche Guggenheim in Berlin - eine ungewöhnliche Kooperation zwischen einer Bank und einem Museum - wird geschlossen. Die Deutsche Bank teilte am Montag mit, sie habe gemeinsam mit der amerikanischen Guggenheim Stiftung beschlossen, das 1997 gegründete Ausstellungshaus zu schließen. Der Vertrag laufe 2012 aus.
Die Räumlichkeiten am Boulevard Unter den Linden sollten für ein neu geplantes Dialogforum zwischen Wirtschaft und Politik genutzt werden. Das Deutsche Guggenheim galt als eine der führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Die bisher 57 Ausstellungen zogen 1,8 Millionen Besucher an.
Auch die für dieses Jahr angekündigten Ausstellungen sollen noch wie geplant laufen. Derzeit ist unter dem Titel "Found in Translation" eine Gruppenschau von neun zeitgenössischen Künstlern zu sehen. Es folgen Ausstellungen von Roman Ondák, Gabriel Orozco und abschließend Cindy Sherman.
Die weltbekannte Stiftung wurde von dem amerikanischen Sammler und Mäzen Solomon R. Guggenheim gegründet. Sie betreibt neben dem Guggenheim Museum in New York Ausstellungshäuser in Venedig, Bilbao und künftig auch in Abu Dhabi.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_02/deutsches_guggenheim.html