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Auch vor der Neuen Nationalgalerie stehen jetzt afrikanische Skulpturen.
Eine Ausstellung mit Werken von afrikanischen Künstlern wird seit Donnerstag in Berlin gezeigt. Die Schau an den vier Standorten der Nationalgalerie trägt den Titel "Who knows tomorrow" - eine in Afrika weit verbreitete Lebensweisheit.
Zu sehen sind die Werke von El Anatsui, Pascale Marthine Tayou, Yinka Shonibare, Zarina Bhimji und António Ole in der Alten und der Neuen Nationalgalerie, in der Friedrichswerderschen Kirche und im Hamburger Bahnhof - teilweise auch im Außenbereich der Gebäude.
Die Künstler präsentieren Arbeiten mit afrikanischen Textilien, Aluminium und Kupferdraht sowie Skulpturen und Installationen. Dabei machen alle Kunstwerke auf die historischen Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen Afrika und Europa aufmerksam. Der Direktors der Nationalgalerie, Udo Kittelmann, sagte im Vorfeld, die Schau sei keine Ausstellung über den afrikanischen Kontinent, sondern über die Künstler mit ihren afrikanischen Hintergründen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2010_06/afrikanische_kuenstler.html