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Keine Spur von Müdigkeit auf der 96-Stunden-Baustelle. Dabei haben viele Helfer schon die zweite Nachtschicht hinter sich. Und der Countdown läuft: Weniger als acht Stunden bleiben jetzt noch bis Ablauf der 96 Stunden.
Keine Spur von Müdigkeit auf der 96-Stunden-Baustelle. Dabei haben viele Helfer schon die zweite Nachtschicht hinter sich. Zum Beispiel Ilona Köster vom THW Ortsverband Prenzlau. Bis kurz nach zwei Uhr nachts haben sie den Helfern Licht gemacht – dann ging’s zum Schlafen in den LKW. „Ich hab schon mal schlechter geschlafen“, sagt sie. Steppdecke und Standheizung sei dank. Ilona Köster hat sich für heute extra freigenommen. Und so verspricht sie den Wendemarkern: „Wir bleiben bis zum Schluss!“
Nur noch acht Stunden sind es jetzt bis zum Finale – und Bauleiter Jürgen Pohlmann kann endlich wieder lächeln. Obwohl auch er nur vier Stunden geschlafen hat. „Wir brauchen uns nicht verstecken. Gucken Sie mal, was wir schon geschafft haben!“ Und wirklich: Nichts an dem alten Dorfkonsum ist mehr so, wie es vorher war.
Trotzdem ist noch viel zu tun. Die Zwischenwände stehen zwar inzwischen, müssen aber jetzt verkleidet werden. Es gibt keinen Fußboden. Der Putz fehlt. Toiletten und Waschbecken sowieso. Und was das Wichtigste ist: Elektrik und Heizungsanlage sind noch nicht installiert. Den Helfern läuft die Zeit davon.
Zur Aufmunterung gibt es gute Nachrichten für die Wendemarker: Die Sparkasse Uckermark spendet 1000 Euro.
Und um 11:11 Uhr hat Willi Lebrenz noch eine Überraschung für die Helfer: 96 Pfannkuchen. Und so steigt die Stimmung – genau wie die Spannung. Denn der Countdown läuft: Weniger als acht Stunden bleiben jetzt noch bis Ablauf der 96 Stunden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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